„Tägliches Schreiben, ganz gleich, was dabei herauskommt, lässt mich selbst als ganze Person erleben, sinnerfüllt, ausgeglichen, saubergeschrubbt.“
Dorianne Lau
Vom rosa Tagebuch zur Schreibpädagogin
Willkommen im Reich der guten Worte! Ich bin Babette – Autorin, Texterin & Schreibpädagogin mit einem Herz für therapeutisches Schreiben. Ich freue mich über dein Interesse.
Bei mir hat alles mit einem rosa Tagebuch mit winzigem Schloss angefangen. Parallel entwickelte ich in meiner Grundschulzeit eine Leidenschaft für das Briefeschreiben & für schönes Briefpapier. Bücher, Stifte & Papier waren die perfekte Kombination, um mich glücklich zu machen.
In meinen Zwanzigern entdeckte ich das Journal-Schreiben – mein Tagebuch wurde zur Schatztruhe für besondere Erinnerungen und gleichzeitig zur geduldigen Sparringspartnerin. Zu einem runden Geburtstag gönnte ich mir eine Schreibreise nach Sizilien, die meine Leidenschaft für das Schreiben weiter vertiefte. Eine ganze Woche nur dem Schreiben unter Palmen zu widmen, war eine ganz neue Erfahrung. Seitdem wollte ich mich kontinuierlich weiterbilden & ausprobieren. Ich habe Auftragstexte geschrieben, erste Gedichte öffentlich vorgetragen & einen Blog gestartet.
Als Sozialpädagogin habe ich therapeutisches Schreiben gerne in meine Arbeit integriert, besonders in der Begleitung von Frauen und bei künstlerisch-ästhetischen Projekten. Mein Methodenkoffer wuchs kontinuierlich. Überzeugt von den facettenreichen Möglichkeiten des Schreibens, entschied ich mich für einen berufsbegleitenden Master in kreativem und biografischem Schreiben.
Heute habe ich meine Begeisterung für das Schreiben zur Berufung gemacht. Neben meinem eigenen Schreiben, zeige ich Menschen, wie sie mit der einfachen Kombination aus Stift und Papier persönliche & berufliche Herausforderungen bewältigen können. Das Schreiben als Achtsamkeitspraxis & aktive Selbstfürsorge steht dabei im Mittelpunkt – eine Fähigkeit, die in unserer digitalen Welt immer wertvoller wird.
Dass Schreiben wirkt, hat nicht nur Silke Heimes erkannt – auch James Pennebaker hat in langjährigen Studien wissenschaftlich belegt, was viele Schreibende intuitiv spüren: Das Schreiben, insbesondere nach traumatischen oder in herausfordernden Lebenslagen, hat eine klärende und entlastende Wirkung.
Ob persönliches Schreiben für dich selbst oder professionelles Texten für dein Projekt – lass uns gemeinsam die Worte finden, die deine Geschichte zum Leben erwecken.

„Wenn ich schreibe . . . „
… lerne ich mich selbst besser kennen
… bin ich lebendig, im Fluss, frei von allen Zwängen
… fühle ich mich der Natur und dem Leben in besonderer Weise verbunden
„Wenn ich schreibe . . . „
… bin ich ganz Mensch – ganz bei mir, lerne ich mich selbst anders kennen
… betrachte ich die Welt mit meinen inneren Augen
… tanzt der Stift vor Glück auf dem Papier, dreht Buchstabe für Buchstabe Pirouetten, Wort für Wort, Zeile um Zeile
… tauche ich ein in einen anderen verzauberten Ort: Lieblingsort
… denke ich schreibend
… lebe ich doppelt
„Wenn ich schreibe . . . „
… ein leeres Blatt vor mir liegt, einen Stift zur Hand nehme, dann explodiert etwas in mir. Aus dem Kopf aufs Papier geschrieben, präsent, ganz im Moment, weder bewerten noch hinterfragen, erklären oder kritisieren – einfach schreiben. Schreiben ist mein Leben, erhält mich oft am Leben. Lebendiger leben, intensiver spüren und im Lebensdickicht klarer sehen. Ich bin eine Schreiblebende.
Wer bin ich? Große Fragen.
Eine Schreiblebende vielleicht
Leben, doppelt leben – mit allen Sinnen aufsaugen
dem Innenleben Raum auf dem Papier geben
belanglosem Alltagsgrau Farbe einschreiben
Schwarzmalerei den Kampf ansagen
schreibend über Brücken gehen, Berge bezwingen, Mauern überwinden
meine Mitte wiederfinden, pflegen, leerfegen
Herberge und Unterschlupf
Lösungen zwischen den Zeilen finden
Buchstabenkonfetti zaubern
auf cremefarbenem Papier
am liebsten mit nachtblauer Tinte
Eine Schreiblebende
Bin ich,
Ja!